Zulage bei vorübergehender Übertragung höherwertiger Tätigkeit

Im Rahmen der Weiterentwicklung des Tarifrechts wurde der TVöD an verschiedenen Stellen über Änderungstarifverträge angepasst. Unter anderem – und für Beschäftigte in Bundesbehörden relevant –wurde die Zulage nach § 14 Absatz 3 Satz 1 TVöD für alle Entgeltgruppen angeglichen. Es gibt nunmehr keine Unterscheidung mehr zwischen den Entgeltgruppen 1 bis 8 und den höheren Entgeltgruppen.

Künftig wird allen Beschäftigten bei vorübergehender Übertragung einer höherwertigen Tätigkeit der Unterschiedsbetrag zu dem Tabellenentgelt gezahlt, dass sich auch bei dauerhafter Übertragung der Tätigkeit nach § 17 Absatz 5 Satz 1 TVöD ergeben hätte. Diese Änderung tritt ab März 2018 in Kraft.

Insbesondere Tarifbeschäftigte mit Eingruppierung in eine der Entgeltgruppen 1 bis 8, die „Vertretertätigkeiten“ mit mehr als einer Entgeltgruppe Unterschied zur eigenen Eingruppierung ausüben, erhalten ab März 2018 eine deutlich höhere Zulage.

Für die Anpassung dieser Regelung hatte sich der VBOB mehrfach eingesetzt.

Hier gelangen Sie zum Änderungstarifvertrag Nr. 14 vom 7. Februar 2017 zum TVöD vom 13. September 2005